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Foto: Christoph Neizert


Die Marköbler Konfirmanden Luca Elsaesser, Fabian Fucker, Samuel Dietzel, Hanna Gutjahr, Konstantin Rieker, Tim Frank, Alexander Viel und Max Schmidt und Pfarrerin Eva-Katharina Gericke (vlnr.) übergeben den Spendenscheck an den Vorsitzenden des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte, Hartmut Schneider


Am Dienstag, den 26. April 2016 haben die Marköbler Konfirmanden dem Vorstand des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach einen Spenden-Scheck überreicht, der als Beitrag für die Verlegung weiterer Stolpersteine in Hammersbach genutzt werden soll. Während des Unterrichts zur Vorbereitung auf ihre Konfirmation haben die angehenden Konfirmanden mit Frau Pfarrerin Eva-Katharina Gericke über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Mitbürger gesprochen. Sie haben auch den jüdischen Friedhof in Marköbel und die in der Rüdigheimer Strasse gelegten Stolpersteine für die Familie Lichtenstein besucht. In einem Gottesdienst haben sie an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitbürger erinnert. Die Kollekte wurde für das Stolperstein-Projekt bestimmt.

Stolpersteine nennt sich das Lebensprojekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit verlegten Stolpersteinen will er an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Mittlerweile finden sich rund 50.000 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 17 weiteren europäischen Ländern. Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. In der Rüdigheimer Strasse 2 in Marköbel wurden 2015 sechs Stolpersteine für die Familie Lichtenstein verlegt.

Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach hatte den Konfirmanden vorgeschlagen, sich mit diesem Thema zu befassen und sich für eine weitere Verlegung von Stolpersteinen einzusetzen. Mit großzügiger Unterstützung von Frau Pfarrerin Gericke beschäftigten sich die Konfirmanden aktiv damit, und konnten eine Spende sammeln, die für einen weiteren Stolperstein genutzt werden wird.

Inzwischen sind weitere Spenden für Stolpersteine in Hammersbach eingegangen, sodass der Verein hofft, im nächsten Jahr mindestens vier Stolpersteine in Marköbel und Langenbergheim verlegen lassen zu können.

Die Marköbler Konfirmanden, die am 1. Mai konfirmiert werden, haben als kleines Dankeschön die Einladung des Vereins für eine kostenlose Mitgliedschaft bis zum 21. Lebensjahr bekommen. Der Verein hofft, dass viele der jungen Menschen dieses Angebot annehmen, denn für die Entwicklung eines Bewußtseins für die lokale und regionale Geschichte ist man nie zu jung.


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20. März 2016: "Frühjahrsbräuche" - FÄLLT AUS


Wir müssen die geplante Veranstaltung leider absagen.

Wir bedauern das sehr!

Ihr Verein für Kultur und Heimatgeschichte


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4. März 2016: MV und Vortrag zu "25 Jahre Kapelle"




Gruppenbild mit Kaiser: Neben der Büste des römischen Kaisers Hadrian der Vorstand sehen Sie vlnr.: Helge-Willi Nink (Kassierer), Felicitas Stenner (Beisitzerin), Edeltraud Marx (Archivarin), Christoph Neizert (stellv. Vorsitzender), Lieselotte Höfler (Archivarin), Susanne Gutjahr (Beisitzerin), die ausgeschiedene Ingeborg Reutzel und Hartmut Schneider (Vorsitzender). Nicht auf dem Foto: Beisitzerin Angelika Wiewrodt und der ausgeschiedene Archivar Norbert Reutzel; Foto: Wilhelm Dietzel


Nach den Regularien der MV des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte, die von der Überarbeitung der Satzung und Nachwahlen in den Vorstand bestimmt war, folgte ein Vortrag.

Christoph Neizert, stellv. Vorsitzender des Vereins und Eigentümer des Kapellenhofes, stellte die umfangreichen Grabungs- und Renovierungsarbeiten an der Hirzbacher Kapelle vor, die von 1989 bis 1991 durchgeführt wurden.

Weitere Informationen: http://www.hirzbacher-kapelle.de/   


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3. März, 20 Uhr Vortrag von Dr. Stephan Bender


Fotos von einem interessanten Vortragsabend. Bericht folgt.




Vlnr.: Werner Kurz (Vorsitzender Förderverein Hirzbacher Kapelle), Bürgermeister Michael Göllner (der die Hadrian-Büste mitgebracht hatte), Dr. Stephan Bender und Hartmut Schneider (Vorsitzender des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte); Foto: Wilhelm Dietzel








"Wie sahen Limesdurchgänge aus?"

Denkt man an den Limes, ... 

... die ehemalige Grenze des Römischen Reiches zwischen Rhein und Donau, so fallen einem sofort Wall, Graben, Mauer sowie Wachttürme und Kastelle ein. Dabei ist ein wesentliches Element des Limes im Bewusstsein gar nicht vorhanden: Die Durchgänge, oder anders ausgedrückt, die Grenzübergänge. Sie aber geben dem Limes erst seinen Sinn. Denn der Limes mit seinen Sperranlagen wurde zur Kanalisierung des Personen- und Warenverkehrs gebaut, um an den Durchgängen eine Kontrolle zu ermöglichen. 

Trotz der großen Bedeutung von Limesdurchgängen sind unsere Kenntnisse über ihre Gestaltung und ihre Verteilung im Raum gering. Mit diesen Einrichtungen ist außerdem die wichtige Frage verbunden, was eigentlich an diesen Plätzen am Limes überhaupt passierte. Der Vortrag geht auf diese Aspekte anhand archäologischer sowie literarischer Quellen ein. 

mit Dr. Stephan Bender
Limeskoordinator Baden-Württemberg
Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Hier finden Sie wissenswertes zu unserem Referenten
http://www.denkmalakademie.de/Bender.2155.0.htmlund über das Limesinformationszentrum Baden-Württemberg:
http://www.liz-bw.de/


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Hirzbacher Kapelle

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30. Januar 2016: Kräppelkaffee zur Fassnacht




Kräppel und Kaffee gehören für uns ganz selbstverständlich zur Fassnacht.

In diesem Jahr sind wieder viele Hammersbacher der Einladung des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte gefolgt.

Und ein Beitrag zur Integration war das Kräppel-Kaffee in diesem Jahr auch: acht syrische AsylbewerberInnen waren der Einladung gefolgt.
Unter den Engagierten bei der Begleitung und dem Deutschunterricht für die Flüchtlinge sind eben auch viele Mitglieder unseres Vereins.

"Wir begreifen Kommunikation durchaus ganzheitlich und wie lassen sich Sitten und Gebräuche besser vermitteln, als durch gemeinsames Essen und Trinken und Miteinander-Reden."

Auch in diesem Jahr war freilich Raum für heitere Geschichten, die von Ingeborg Reutzel gelesen wurden.

Der Legende nach wurden unsere Kräppel als "Berliner Pfannkuchen" im Jahr 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden, der sich unter Friedrich dem Großen als wehruntauglich erwies. Als Feldbäcker durfte er beim Regiment bleiben und schuf die ersten Siede-Pfannkuchen aus süßem Hefeteig. Er gab ihnen die runde Form von Kanonenkugeln und buk sie in heißem Fett über offenem Feuer.

Bei uns wurden sie in der Zeit von Silvester bis zum Fassnachtsdienstag gebacken und verzehrt.
   
Die Fotos geben einen guten Eindruck davon.










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24.1.2016: Lesung aus "Der Mohawk-Traum"


Der Hammersbacher Autor Bernd Wehner-Kämpfer liest aus seinem Buch "Der Mohawk-Traum". Ein Reise- und Erfahrungsbericht über seinen Besuch bei den Mohawk-Indianern am St. Lorenz-Strom im Grenzgebiet zwischen den USA und Kanada.







Fotos: VfKuHH


Bernd Wehner reiste nach Amerika, um die Helden seiner Kindheit zu suchen: die Indianer. Er erlebt Begeisterndes – ein Volk, das der Mohawk, das immer noch viel näher an seinen Traditionen lebt als sein eigenes – und Ernüchterndes – die Zerstörungen, die eine übermächtige weiße Dollarwelt dort schon angerichtet hat und täglich neu anrichtet.

Er findet Menschen, die genauso zerrissen sind zwischen ihren Träumen und ihrem Leben in der Realität wie er selbst. Die sich aber trotz aller Schwere im Alltag ihren trockenen indianischen Humor bewahrt haben.

In seiner Jugend hat Wehner Berge von Indianerbüchern verschlungen. Nun hat er genug von der Papierwelt, und er reist dorthin, wo die Indianer wirklich leben. Er landet in Akwesasne – einem Dorf der Mohawk Irokesen am Sankt Lorenz Strom. Er kommt genau richtig: Sie bauen eine Schule: Überleben als Mohawk Nation im weißen Amerika. Und er baut mit.

Fünfundzwanzig aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer lassen sich für zwei Stunden in eine fremde Welt mit ihrer fremden Kultur entführen.

Einmal mehr ist es gelungen, einen Hammersbacher für einen Beitrag zu gewinnen. Darüber freuen wir uns sehr!




HERZLICHE EINLADUNG!


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GUTE WEGE UND ERFAHRUNGEN IM NEUEN JAHR
wünscht Ihnen
Ihr Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach e.V.


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