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Besucher im Spiegel der Kunst; Foto: Paul Wisseler


Eine Gruppe von zwölf Erwachsenen und sieben Kindern hat sich am 5. Mai auf den Weg nach Frankfurt gemacht und das Städelmuseum am Mainufer besucht.

In einer einstündigen Führung durch die Sammlung der Gegenwartskunst waren Annäherungen und Entdeckungen im beeindruckend gestalteten Städelneubau möglich. Die unter dem Städel-Garten gebaute lichtdurchflutete Ausstellungshalle mit ihren 195 runden Oberlichtern bringt rund 3.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche. Die Halle schafft eine einmalige Atmosphäre, dem sich Besucherinnen und Besucher kaum zu entziehen vermögen.

Das Frankfurter Städelmuseum hat eine besondere Geschichte. Der Kaufmann Johann Friedrich Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass sowohl eine öffentliche Kunstsammlung zu errichten sei, und eine Kunstschule, an der ohne Unterschied von Geschlecht und Religion unentgeltlich unterrichtet werden sollte. Es war die erste bürgerliche Gründung dieser Art.

Zum wiederholten Male hat der Verein für Kultur und Heimatgeschichte ganz bewusst Kinder und Jugendliche zur kostenlosen Teilnahme eingeladen.

Eine grundlegende Aufgabe des Vereines ist die Vermittlung von Kultur und Geschichte in der Heimatregion. Hier will man den Kontakt mit regionaler und überregionaler Kultur und Geschichte ermöglichen. „Vielfalt zu wollen, ist dabei die Grundhaltung“ betont der Vorsitzende Hartmut Schneider. Dazu gehöre auch die Auseinandersetzung mit dem Ungewohnten, Nicht-Alltäglichen, mit Fremdheit in Austausch mit dem Bekannten und Vertrauten.


Foto: Paul Wisseler


Kunst in Veränderung; Foto: VfKuHH


Foto: VfKuHH


Foto: VfKuHH


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31. März 2012: Ostereiermalen


Beim Färben; Foto: Pau. Wisseler


Erste Eregbnisse; Foto: Paul Wisseler


Zehn Kinder – neunzig Eier – 120 Minuten

„Die Kinder waren mit viel Spaß beim Wickeln, Färben und Ätzen der Eier“ sagt Julia Wisseler, die zusammen mit Susanne Gutjahr das diesjährige Färben vorbereitet hatte.

Unterstützt wurde sie von ihrem Sohn Paul und Wendy Zippel vom Vorstand des Vereins. Für die Kinder und Eltern und Großeltern, die zur Unterstützung mit dabei waren, vergingen die beiden Stunden wie im Flug.

Das Ei ist als uraltes Fruchtbarkeitssymbol in vielen Kulturen zu Hause.
Im Christentum ist es ein Symbol für die Auferstehung.
Seit dem Mittelalter sind Ostereierbräuche und die Gestaltung mit Farben und Ornamenten überliefert.

Das Färben von Ostereiern hat auch in unserer Region eine lange Tradition. Hier wurden vornehmlich Eier mit Kräutern wie dem "Kälberkern" (Wiesenkerbel) umwickelt und in Zwiebelschalensud gekocht. Am 31. März wurden daneben auch mit Rot- und Blauholz gefärbte Eier weiter verarbeitet. Vor allem mit der Ätztechnik wurden eine Reihe vergänglicher kleiner Kunstwerke gestaltet.

Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte will dieses Angebot auch in 2013 fortsetzen.






Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach lädt herzlich ein zum Ostereiermalen.

Wir wollen Kinder und Erwachsene mit den traditionellen Färbetechniken in Berührung bringen, die unsere Vorfahren in den Hammersbacher Ortsteilen und in Hessen wohl über Jahrhunderte kultiviert haben.

Damit die Rezepte auch noch bis Ostern eingesetzt werden können, werden alle teilnehmenden Kinder die kleine Färbeschule „Färben und Verzieren von Eiern“ mit nach Hause bekommen.

Das Ostereiermalen wird angeleitet von Susanne Gutjahr und Julia Wisseler.

Im Untergeschoß des Hist. Rathauses laden wir bei Kaffee und Kuchen zum Austausch über Osterbräuche der Kindheit ein.

Nach dem großen Besuchererfolg im vergangenen Jahr bitten wir um Anmeldung per Mail unter admin@kultur-geschichte-hammersbach.de
oder telefonisch unter 06185/899433.

Eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren, jüngere Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen!


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11. Februar 2012: Kräppelkaffee


Satire - Kabarett - Mundart im Gespräch in Hammersbach.
Die erste Veranstaltung des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte im Jahr 2012 war wieder von heimischer Mundart geprägt - im Vortrag wie in Plauderei und Gespräch der Gäste.

In diesem Jahr waren es Linda Schäfer aus Langen-Bergheim und Hartmut Schneider aus Marköbel, die ihren oberhessisch-nassausichen Dialekt in "bergemer" und "makkeweler" Ausprägung zum Besten gaben.

Während Schäfer mit dem "Hemmbiernguutsie" (Himbeer-Bonbon) und weiteren Mundartgeschichten von den alltäglichen Sorgen berichtete,
hatte Schneider eine Satire aus dem Jahr 1931 in den heimischen Dialekt übertragen: "D´s Loch - Ebbes und Nix" hieß seine Version der "soziologischen Psychologie der Löcher" von Kurt Tucholsky.

Damit das Eigentliche dieser fastnachtlichen Feier, die angeregten und anregenden Gespräche weiter gepflegt werden, denken die Verantwortlichen des Vereins seit langem über regelmässige "Erzähl-Cafes" nach.
Möglich, dass sie in 2012 auch tatsächlich realisiert werden.


Impressionen vom Kräppelkaffee 2012:


Guter Besuch des Kräppelkaffees 2012; Foto: Paul Wisseler


Angeregte Unterhaltung allenthalben; Foto: VfKuHH


Linda Schäfer mit einer Mundartlesung; Foto: Paul Wisseler




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27.1.2012: Mitgliederversammlung 2012

Am 27.1.2012 hat die jährliche Mitgliederversammlung stattgefunden.
Neben den Regularien wie der Berichterstattung über Inhalte und Finanzen wurden Nachwahlen durchgeführt und zwei Satzungsänderungen beschlossen.

Die Nachwahlen in der laufenden Wahlperiode waren nach dem Tod der langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Ingeborg Hulverscheidt und dem Wegzug der Beisitzerin Jennifer Fromme notwendig geworden.

Gewählt wurden Christoph Neizert zum stellvertretenden Vorsitzenden
und Felicitas Stenner zur Beisitzerin.

Bericht des Vorsitzenden

Verabschieden mussten wir uns im Juli 2011 von Ingeborg Hulverscheidt.
Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und war bis zu ihrem Tod als stellvertretende Vorsitzende und vielfältig als Referentin in vielen Vereinen und Gruppen aktiv. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Veranstaltungen in 2011 und 2012:

Die Kalligraphie-Werkstatt im Januar 2011 mit Karlheinz Körbl zunächst nur für den Vorstand, wurde am 14. Januar mit 14 Teilnehmenden mit Erfolg angeboten.
Wir wollen im Herbst eine Reihe zur Einführung in die Kalligraphie
mit Körbl anbieten.

5.3.2011: Kräppelkaffee mit Kabarett-Beiträgen
1.4.2011: Mitgliederversammlung 2011

16.4.2011: Ingeborg Hulverscheidts letztes Ostereiermalen
war noch nie so gut besucht. Vor drei Jahren waren 12, im letzten 17 und am 16. April des vergangenen Jahres 24 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren ins Historische Rathaus gekommen.
Erfreulicherweise werden Susanne Gutjahr und Julia Wisseler
das „Ostereiermalen“ in 2012 fortführen.

14.5.2011: Auch an der Halbtagesfahrt zum Keltenmuseum auf dem Glauberg haben im Mai sieben Kinder teilgenommen. Da sage noch einer Kultur und Geschichte sei für Kinder langweilig.

Über 150 Erwachsene und über 20 Kinder haben sich von den Regenschauern des Nachmittags nicht abschrecken lassen und bei 18 Grad Lufttemperatur die Sonnenwende mit einem Feuer am Johannistag 2011 gefeiert.
419,07 Euro gingen als Spende an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule. Unser Dank gebührt den Mitwirkenden der beteiligten Feuerwehrvereine – ohne die wir diese Veranstaltung nicht durchführen könnten, dem Verein der Pferdesportfreunde für die Nutzung des Platzes und der Gemeinde Hammersbach.
Das Programm der Feier am 22.6.2012 soll wieder bunt und vielfältig sein.

20.8.2011: Tagesausflug nach Rheinhessen. Worms, Gimbsheim (über einen Kontakt von Richard Brenner) und Guntersblum waren Stationen eines gelungen erlebten Tages.

Mit einem Anruf von Bürgermeister Michael Göllner im Mai begannen die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals. Hammersbach war ausrichtende Gemeinde für die kreisweite Eröffnung des Tages in 2011.
Nach Ansprachen von Landrat Pipa und Bürgermeister Göllner konnte ich das Thema „Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert in Marköbel und Langen-Bergheim"“ aus der Perspektive der Geschichte unserer Dörfer entfalten.
Für einen Verein für Kultur und Heimatgeschichte ist die aktive Teilnahme am Tag des offenen Denkmals im Grunde verpflichtend.
Die Resonanz in 2011 ermutigt uns erneut zu einer Vortragsveranstaltung in 2012. Das Thema des Tages ist „Holz“.

11.11.2011: Einen ganz besonderen Höhepunkt stellt für mich die Zusammenarbeit mit der AG Kunst im Historischen Rathaus dar. Zum Start der Vertiefung der Kooperation hat Horst Stenner unter dem Titel „Ist das Kunst oder kann das weg? ..." seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine ausgesprochen "unterhaltsame, reich bebilderte Reise durch die Geschichte der europäischen Malerei" mitgenommen.

28.12.2011: Aus dem traditionellen Konzert zum Jahresabschluss ist eine echte Veranstaltungsmarke im Historischen Rathaus Marköbel geworden,
die auch Texte des Musik-Kabarettisten Georg Kreisler verträgt.
Am 28. Dezember um 20 Uhr konnten wir dazu das „Musiktheater Fräuleinwunder“ präsentieren. Dass die Veranstaltung in Hammersbach stattfinden konnte, verdanken wir Gerhard Schaubach.

Unser Internet-Auftritt wird sehr gut angenommen. Wir haben im Durchschnitt des letzten Jahres 800 Besucher pro Monat.
Über die Seite gibt es regelmäßig Kontaktanfragen etwa von an Auftritten interessierten Künstlern. Nennen möchte ich die Kontaktaufnahme des Nachfahren eines im 19. Jahrhundert ausgewanderten Marköbelers aus Frankreich. Mit Unterstützung durch die politische und die Kirchengemeinde konnte er seine Ahnenforschung vervollständigen und hat eine Einladung nach Hammersbach erhalten.

Unser Verein hat bei allen kulturellen und historischen Themen einen festen Platz im Leben unserer Gemeinde.
Wir sind mit allen in diesem Feld Engagierten in gutem Kontakt und Austausch, waren u.a. an den Vorbereitungen des Buches „Hammersbach im Wandel“ beteiligt und werden auch für historische Recherche und als Veranstalter angefragt.

Das verdanken wir Ihrer Unterstützung und dafür bedanke ich mich herzlich!

Bedanken will ich mich auch bei allen Kooperationspartnern für die gelungene Zusammenarbeit, bei den Mitgliedern des Vorstandes für das Engagement in Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen.

Hartmut Schneider
für den Vorstand des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte


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19.1.2012: "Startschuss Dorferneuerung" im Bürgertreff 

Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte nimmt die Initiative der Bürgermeister der Gemeinden Hammersbach und Ronneburg auf und gibt die Einladung zum Auftakt des interkommunalen Verfahrens sehr gerne weiter.

"Gemeinsam die Zukunft in Hammersbach und Ronneburg zu gestalten, ist das Ziel des Dorfentwicklungsverfahrens" in den Ortsteilen der beiden beteiligten Gemeinden.

"Mit Blick auf die demografischen Veränderungen, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel ist es umso wichtiger, im Rahmen des Dorferneuerungsverfahrens innovative und zukunftsweisende Impulse zu setzen. Deshalb laden wir alle Hammersbacherinnen und Ronneburger Bürgerinnen und Bürger ein, sich in diesen Zukunftsprozess unserer Gemeinden einzubringen"; so die beiden Bürgermeister

So sind Sie alle eingeladen zum Mitreden, Mitdenken und Mittun.

Als Verein für Kultur und Heimatgeschichte fühlen wir uns der gelingenden Verknüpfung von Kultur und Geschichte zwischen Tradition und Moderne in besonderer Weise verbunden.

Weil uns die Entwicklung unserer Dörfer als Lebens- und Gestaltungsraum am Herzen liegt, beteiligen wir uns sehr gerne an diesem Projekt.

Kommen Sie am kommenden Donnerstag um 19 Uhr in den Bürgertreff Langen-Bergheim. Lassen Sie sich informieren, reden und gestalten Sie mit!


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14. Januar: Kalligraphie und Schriftkunst mit Jürgen Körbl


Jürgen Körbl bei der Vorführung der Gestaltungsmöglichkeiten; Foto: VfKuHH


14 begeisterte Teilnehmende belegten die 12 Plätze der Einführung in die Kalligraphie mit dem Bruchköbeler Kalligraphen Jürgen Körbl.

Körbl, der zuletzt die im Kirchturm für die Nachwelt eingeschlossenen Unterlagen für die Evangelische Kirchengemeinde Marköbel geschrieben hat, gestaltet seit 2010 auch die Ehrenurkunden des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte.

Körbl hatte als Schrift die 500 Jahre alte "Humanistische Kursive" gewählt, deren Kleinbuchstaben eingeübt wurden.

Die vorführende Anleitung durch Körbl und eigenes Schreiben folgten so abwechslungsreich aufeinander, dass die Teilnehmenden, darunter drei Kinder, konzentriert und motiviert bei der Sache sein konnten.

Kalligraphie als Schreibkunst erfreut sich mittlerweile auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Die Gründe liegen wohl in der besonderen Verbindung kunsthandwerklicher Gestaltungsmöglichkeiten mit kontemplativ-meditativem Tun. Dabei kommen besondere Papiere ebenso zum Einsatz wie traditionelle Schreibwerkzeuge oder auch ein Stück Holz, Kork.

Körbl wurde für die Durchführung eines Kalligraphiekurses im Herbst angefragt, was von den Verantwortlichen des Vereins für Kultur und Heimtgeschichte gerne aufgenommen wird.


Ein Blick auf die Schreibarbeitsplätze; Foto: VfKuHH


Das Ergebnis von drei Stunden konzentriertem Arbeitens; Foto: Paul Wisseler


Vorführung wechselten mit Schreiben ab; Foto: VfKuHH


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GUTE WEGE UND ERFAHRUNGEN IM NEUEN JAHR

wünscht Ihnen

Ihr Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach

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