Wenn das Runde eckig wird: Das Gerüst steht - Die Restaurierung hat begonnen!



1.10.2021: Mitgliederversammlung fand "hybrid" statt

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte wurde in "hybrider" Form durchgeführt. Dazu waren Mitglieder in das Martin-Luther-Haus gekommen und weitere nahmen virtuell über Zoom an der Veranstaltung teil. Berichtet wurde von einer Reihe von Investitionen für die Zukunft. Dazu gehört die Restaurierung des Wappensteins der Grafschaft Hanau-Münzenberg (Sockel des Hist. Rathauses), des Zeitstrahls auf dem Martin-Luther-Platz und der Renovierung des Ausstellungsraumes im 2. Stock des Historischen Rathaus. Hier wurden Plakathänger für die Dauerausstellung "EinBlick in die Vergangenheit" angeschafft. Für die aus dem Vorstand ausscheidende Felicitas Stenner wurde Martin Zinke neu in den Vorstand gewählt. Bestätigt wurden Hartmut Schneider als Vorsitzender,  Christoph Neizert als Stellvertretender Vorsitzender, Timo Polzer als Kassierer, Celina Dreis und Edeltraud Marx als Beisitzerinnen. Angeregt wurden u.a. Geschichts-Projekte für Kinder und die Möglichkeiten, die Beschilderung der historischen Orte mit Filmszenen attraktiver zu machen. Das 1.900ste Limes-Jubiläum im vergangenen Jahr ist Anlass für Überlegungen zu einem Projekt.


Verhüllung - Der Turm des ehemaligen Obertores wird restauriert!

Jetzt ist es raus: Er wird verhüllt, oder?

Das Ganze fing damit an, dass die Schiefereindeckung der Turmhaube verhüllt wurde - über Nacht beinahe.

Dann wurden Kunststoffabsperrungen an der Hauptstraße errichtet. Und, kaum hatten wir uns versehen, stand das Gerüst.

Für uns eine Gelegenheit an ein überparteiliches Vorhaben aus dem Jahr 2014 zu erinnern: Die Wiedererrichtung des Tores pünktlich zur 1.200sten Wiederkehr der Ersterwähnung des Ortsteils Marköbel.
Im Jahr 2039 ist es soweit. Achtzehn Jahre haben wir noch bis zur Umsetzung. 
Mich würde es freuen, wenn das klappt!
Ihr Hartmut Schneider


OPEN-AIR Theater in Hammersbach

12. September 17 Uhr

Das Schlossberg Theater aus Nidderau spielt am 12. September auf dem Martin-Luther Platz in Hammersbach

Was tun, wenn man komplett pleite ist und für die Eröffnung eines Ladengeschäfts schlappe 5.000 Euro braucht? Vor dieser Frage stehen Sunny und Goldy in der Komödie "Die Kuscheltier Entführungen" von Kai Hinkelmann in einer Aufführung des Schlossberg Theaters Nidderau. Dass es dabei zu komischen Situationen am laufenden Band kommt, ist kein Geheimnis. Entführungen und eine Leiche, die irgendwie keiner vermisst, sind Teil der rasanten und lustigen Szenen, die auf der Bühne zu sehen sind. Die Aufführung findet am Sonntag den 12. September um 17 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz statt. Die reservierten Karten werden dann bis 16.45 Uhr am Aufführungstag hinterlegt und müssen vor Ort bezahlt werden.

Das Schlossberg Theater wurde erst Anfang des Jahres von Marina und Wolfgang Griepentrog gegründet. Gemeinsam mit Alexandra Weber wählten sie das Stück aus. In nur drei Monaten gelang es, die Komödie zu inszenieren. Die sieben Darsteller kommen alle aus Nidderau. Mit großem Engagement und Begeisterung war jeder bei der Sache.

Die Aufführung findet open air auf dem Martin-Luther-Platz in Hammersbach statt und ist die erste Veranstaltung die auf dem neu geschaffenen Platz ausgerichtet wird. Hierzu laden das Schloßberg Theater, der Verein für Kultur und Heimatgeschichte sowie die Gemeinde Hammersbach herzlich ein. Der Eintritt beträgt 12,-- € und für Getränke ist gesorgt.

Die Komödie handelt von zwei sympathischen, aber total naiven jungen Leuten, die in einem Laden irgendwo im Niemandsland Stofftiere verkaufen wollen, die sie günstig aus China geordert haben. Doch die Lieferung hängt beim Zoll fest und die beiden brauchen Geld, um sie auszulösen. Woher nehmen? Schnell kommt Ihnen die glorreiche Idee einer Entführung, um kurzfristig Lösegeld zu erpressen, das sie später, grundehrlich wie sie sind, wieder zurückgeben wollen. Sie trinken sich Mut an und machen sich ans Werk. Klar, dass in der Folge alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann. Als es dann auch noch eine Leiche gibt, verlieren sie völlig den Überblick, alles läuft restlos aus dem Ruder und das Chaos ist komplett.

Schon bei den Proben gab es, weil das Stück so witzig ist, so viel Spaß, dass die Schauspieler zuweilen über ihren eigenen Text lachen mussten. Das sollen und werden die Zuschauer selbst erleben und sich auf eine unterhaltsame Zeit einrichten.

Corona hat überall ein kulturelles Ödland hinterlassen. Aber unter den aktuellen Auflagen und mit mehr Freiheiten dürfen jetzt endlich auch Kulturschaffende und Veranstalter wieder an den Start gehen. Die Schauspieler sind alle geimpft, genesen oder getestet. Für das Publikum ist Corona bedingt nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen verfügbar. Das Hygienekonzept ist vorbereitet und soll für höchstmögliche Sicherheit der Gäste sorgen. Nach fünf erfolgreichen Vorstellungen in Nidderau wagt die Theatergruppe erstmals den Schritt über die Stadtgrenze hinaus und freut sich auf gutes Wetter und zahlreichen Besuch.

Michael Göllner, Bürgermeister


Zauberglaube und Hexenprozesse in der Grafschaft Hanau-Münzenberg im 16. und 17. Jahrhundert - Neues Buch von Peter Gbiorczyk

In seinem Geleitwort zum neuen Buch von Peter Gbiorczyk schreibt der ehemalige Bischof Martin Hein: „Peter Gbiorczyk führt uns mit seiner Untersuchung zu Zauberglauben und Hexenprozesse in eine aus heutiger Sicht fremd anmutende Welt ein, die aber für damalige Menschen eine reale Wirklichkeit darstellte und für die vielen Beschuldigten oft grausam endete. In jüngerer Zeit sind Zauberglaube und Hexenprozesse verstärkt in den Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses gerückt: sei es aus religions- oder sozialgeschichtlicher, sei es aus dezidiert feministischer Perspektive. (…) Was Peter Gbiorczyk detailliert und sachkundig für den Raum der Grafschaft Hanau-Münzenberg vor Augen führt, ist Sozialgeschichte „von unten“, also eine Darstellung aus der Sicht der Betroffenen und ihres Schicksals. Ausführlich zitiert er die Verhörprotokolle und Prozessakten, um ein umfassendes Bild für einen begrenzten und überschaubaren Raum zu gewinnen. (…) Leserinnen und Lesern bleibt es anheimgestellt, den Bezug in unsere Gegenwart herzustellen und nach der gesellschaftlichen Auswirkung von Stigmatisierungen, Verschwörungsmythen und Fake News für unser heutiges Gemeinwesen zu fragen.“

Informationen über den Autor und das Buch finden Sie hier: http://peter-gbiorczyk.de/buch-zauberglaube-und-hexenprozesse/. Peter Gbiorczyk, ehemaliger Dekan des KIrchenkreises Hanau war zuletzt am 22.9.2017 mit dem Vortrag über "Die Geschichte der zwei Reformationen in der Grafschaft Hanau" bei uns zu Gast. 


Ein Gruß aus der Vergangenheit

Gruß aus Marköbel im Jahr 1900
Gruß aus Marköbel im Jahr 1900

21. Juni: Sommersonnenwende

Bilder aus elf Jahren gelungener Kooperation für einen guten Zweck

Feuerwehrvereine Langen-Bergheim & Marköbel & Verein für Kultur und Heimatgeschichte


19. Mai, 17 Uhr: Sechs Stolpersteine gelegt und Gedenktafel angebracht

Hanauer Anzeiger vom 26.5.2021, Seite 14; mit freundlicher Genehmigung des Hanauer Anzeiger. Vielen Dank!
Hanauer Anzeiger vom 26.5.2021, Seite 14; mit freundlicher Genehmigung des Hanauer Anzeiger. Vielen Dank!

Auf Initiative des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach wurden am Mittwoch, den 19. Mai 2021 zum vierten Mal seit 2015 in Hammersbach Stolpersteine gelegt. Erstmals wurde auch eine Gedenktafel angebracht.

In Gegenwart von Bürgermeister Michael Göllner und vielen Zoom-Teilnehmerinnen wurde damit an die ehemaligen jüdischen Mitbürger und die Auslöschung der hiesigen jüdischen Gemeinde gedacht.

Sechs Stolpersteine für zwei jüdische Familien in Marköbel wurden in das Straßenpflaster vor ihren ehemaligen Wohnhäusern gelegt. Hier hatte sie bis zu ihrer Vertreibung und Ermordung in den 1930er Jahren gelebt.

Für Leopold und Hedwig Stern ebenso wie für Sophie, Seligmann, Helene und Fanny Löbenstein.

Beeindruckend und berührend zugleich: Zum ersten Mal nahmen Nachfahren ehemaliger jüdischer Mitbürger an der Stolpersteinverlegung per Videoschaltung teil. Zwei Urenkelinnen von Jettchen und Leopold Stern, Frau Ofra Karo aus Israel und ihre Cousine Doreen Stecker aus den USA mit ihrem Sohn Steven, verfolgten die Zeremonie.

Da Stolpersteine nur für Mitbürger gelegt werden, die 1933 noch in ihren Heimatgemeinden ansässig waren, und deshalb nur Steine für Leopold und Hedwig Stern gelegt wurden, wurde anlässlich der Zeremonie am ehemaligen Haus der Familie Stern eine Gedenktafel angebracht, auf der die Namen und Geburtsdaten der Eltern und aller ihrer Kinder vermerkt sind. Ermöglicht durch die Unterstützung der heutigen Hausbesitzerin.

Durch den Kontakt mit der Urenkelin Ofra Karo war zu erfahren, dass die Kinder, denen die Flucht gelang, wiederum zahlreiche Nachkommen hatten.

Michael Göllner sagte: „Insbesondere angesichts des wachsenden Antisemitismus in diesem Land ist es wichtig, dass Initiativen wie die Stolpersteinverlegung vor allem junge Menschen über dieses Kapitel der deutschen Geschichte aufklären. Nur so können wir sicherstellen, dass solche Verbrechen nie wieder begangen werden.“

Christoph Neizert vom Verein für Kultur und Heimatgeschichte fügte hinzu: „Es ist die Erschütterung über das Schicksal der ehemaligen Mitbürger, und die Fassungslosigkeit über die an ihnen begangenen Verbrechen, die uns heute hier zusammenbringt. Möge die Erinnerung an die Mitglieder der jüdischen Gemeinde und ihr Schicksal immer aufrecht erhalten bleiben.“

Durch das Engagement von Bürgerinnen aus Marköbel und Langenbergheim und deren Spenden konnten die Stolpersteine und die Gedenktafel finanziert werden.

Für weitere Stolpersteine können Sie uns unterstützen. Die Spendenkontonummer des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte ist 102117606 bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen. IBAN DE91 5066 1639 0102 1176 06, Stichwort „Stolpersteine“.

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19. Mai um 17 Uhr: Vierte Stolpersteinverlegung in Hammersbach - Teilnahme über Zoom möglich
21-05-19-Pressemeldung-21-05-14.pdf
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Verputzt und gestrichen: Wappenstein an seinem Platz


Eine schöne Osterzeit und Gesundheit

Traditionell gefärbte Ostereier; gerne denken wir an das Ostereierfärben für Kinder in vergangenen Jahren; Foto: VfKuHH
Traditionell gefärbte Ostereier; gerne denken wir an das Ostereierfärben für Kinder in vergangenen Jahren; Foto: VfKuHH

24. März 2021: Zeitstrahl komplett!

Vier aufwändig gestaltete Texttafeln komplettieren den Zeitstrahl auf dem Martin-Luther-Platz. Gestaltet wurden die Tafeln von der Grafikdesignerin Vanessa Zinke-Hanke. Die Textzusammenstellung stammt von Ursula Dietzel, die Redaktion hatten Michael Göllner, Christoph Neizert und Hartmut Schneider. Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Göllner und Hartmut Schneider sollte der Platz schon am 3. Oktober eingeweiht werden.  Wappenstein und Zeitstrahl waren ja längst fertiggestellt.  Aufgrund der Verzögerungen bei den Bauarbeiten und steigenden Corona-Zahlen musste der Termin immer wieder verschoben werden.

Auch ein Termin im Januar hätte – passend zum 50 jährigen Bestehen der Gemeinde Hammersbach - historisch sehr gut gepasst. Bis dahin: Besuchen Sie den Martin-Luther-Platz und überzeugen Sie sich vom Ergebnis!

Der Zeitstrahl ist komplett; Foto: VfKuHH
Der Zeitstrahl ist komplett; Foto: VfKuHH

Wir danken der EAM-Stiftung für die großzügige Unterstützung!


Perspektivwechsel: Wenn die Dinge auf dem Kopf stehen!

In der Festschrift zur 1150-Jahrfeier im Jahr 1989 sind Beiträge und Fotos zu den Festvorbereitungen zu finden. Der Festzug wird vorgestellt. Das Theaterstück rund um Schultheiß Mörschel ist zu lesen.  Neben den Schauergeschichten um die "Leuchte" und den "Lärr:n Henn:rich" und das Nachtwächterlied, finden sich im Dorfbummel von Heinz-Dieter Becker zwei Fotos von Wappen. Die Rekonstruktion eines Wappens weist auf den Gerichtsort Marköbel. Die drei Hanauer Sparren sind umgeben von einer Schwurhand, dem Gerichtsschwert und der Jahreszahl 1706 (Original im Sockel des Hauses Langen-Bergheimer-Straße 2). Das Wappen der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde beim Drucksatz auf den Kopf gestellt. Drei Jahrzehnte nach dem Fest wurde der Fehler von einem Marköbeler Kunsthandwerker entdeckt. Mit der Fotovorlage konnte das Wappen schließlich rekonstruiert werden und ziert seit dem 5. März wieder den Sockel des Historischen Rathauses.

Auf Seite 24 der Festschrift zur 1150-Jahrfeier im Jahr 1989 sind zwei Fotos von Wappensteinen zu sehen. 

Links unten die Rekonstruktion eines Wappens, das auf den Gerichtsort Marköbel verweist. Links von den drei Hanauer Sparren die Schwurhand und rechts davon das Gerichtsschwert. Darunter die Jahreszahl 1706. Das Original ist im Sockel des Hauses Langen-Bergheimer-Straße 2 zu finden.


Rathaussockel wieder komplett:

Am 5. März wurde der Wappenstein eingesetzt!


Der Zeitstrahl ist montiert!

Nach vier Monaten des Edelrostens war es am 25. Februar soweit. Schlossermeister Michael Schmidt und seine Mitarbeiter haben die Cortenstahlplatten des Zeitstrahls an der Südseite des Martin-Luther-Platzes montiert. In Kürze folgen vier Texttafeln mit Erläuterungen zu den Jahreszahlen und der Einbau des Wappensteins im Sockel des historischen Rathauses. Der Termin für die Einweihung des Platzes steht noch aus.


Wir danken der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Unterstützung unserer Arbeit für Kultur und Geschichte in Hammersbach


27. Januar - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialsmus

27. Januar: Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus/Holocaust-Gedenktag

 "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996 den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

 

NDR 180 Grad - Geschichten gegen den Hass

"In Deutschland brennen Flüchtlingsheime, manchmal auch Autos von AfD-Politikern. In Chemnitz marschieren Neonazis, in Hamburg randalieren Linksautonome. Die Rechten schreien „Volksverräter“ und die Linken „Pack“. Die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich, der Hass wächst und immer öfter schlägt er um in Gewalt, vor allem von rechts. Auch in den USA, Frankreich, Großbritannien und anderswo scheint es die Gesellschaften zu zerreißen und überall schauen wir Menschen zu: unsicher, verängstigt und vor allem ratlos. Können wir gar nichts tun? Doch, können wir."


Sa 23.1.2021: Bürgerinnen und Bürger reinigen die Hammersbacher Stolpersteine zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Wir freuen uns sehr, dass so viele unserem Aufruf gefolgt sind um die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten des Nationalsozialismus zu würdigen und zu ehren.

Aufgrund der Corona-Pandemie übernehmen Personen aus dem gleichen Haushalt die Reinigung der sechs Stolpersteingruppen.

Wir danken ihnen und allen Unterstützerinnen und Unterstützern und für die vielen freundlichen Anrufe und Mails.

Die nächsten Stolpersteine werden am Mittwoch, dem 19. Mai 2021 um 12 Uhr für Familie Stern in der Hauptstraße verlegt.


Gute Wege und Erfahrungen im neuen Jahr

Der Martin-Luther-Platz zwischen dem Historischen Rathaus und dem Martin-Luther-Haus; Foto: VfKuHH
Der Martin-Luther-Platz zwischen dem Historischen Rathaus und dem Martin-Luther-Haus; Foto: VfKuHH

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Kultur & Geschichte in Hammersbach!

Die Zeit „Zwischen den Jahren“ eröffnet für mich einen besonderen Raum
und ich gebe diesen Tagen seit jeher eine Bedeutung.

Für mich ist es eine Zeit des Innehaltens und der Rückschau.

In meinem beruflichen wie ehrenamtlichen Tun.

In meiner Familie, dem Gemeinwesen und unserem Verein.

Achtungsvoll und würdigend:

Auf manches Abgeschlossene und vieles Unfertige,

auf Fröhliches und Trauriges,

Gelungenes und Misslungenes,

auf Vermeidbares und auf Unbeeinflussbares,

auf Zeiten der Zuversicht und der Sorge.

Vor wenigen Tagen hat mich ein Weihnachtsgruß

an das Glück erinnert, in einem freiheitlich demokratischen

Rechtsstaat leben zu dürfen.
Mit einem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitssystem
das—bei aller Reformbedürfigkeit—seinesgleichen in Europa und auf der Welt sucht.

Neugierig sein auf die Vielfalt

und die Buntheit der Welt und ihrer Menschen.

Vielfalt wollen - Angst und Sorge überwinden.

Mich FÜR etwas engagieren, für meine Freiheit,

für die Freiheit meiner Familie

und die Freiheit der Menschen auf dieser Erde.

Aller Unsicherheit und Ungewissheit zum Trotz.

Ich wünsche Ihnen und Euch

gute Wege und Erfahrungen im neuen Jahr

Gutes und Gesundheit

Ihr

Hartmut Schneider