11. Sept. um 11 Uhr: Führung am Tag des offenen Denkmals

Zum Tag des offenen Denkmal waren rund 20 Alt- und Neu-Hammersbacher*innen gekommen. Startpunkt war das Historische Rathaus. Im Ausstellungsraum des Vereins sind die Modelle der Marköbeler Denkmale von Fritz Homm und viele historische Fotos zu sehen.
Vorstandsmitglied und Modellbauer Martin Zinke präsentierte seinen Vorschlag für den Limes-Übergang an der Hohen Straße. Der Fernhandelsweg wurde lange vor der römischen Besatzung genutzt.
Hartmut Schneider führte die Gruppe am Verlauf der Kastellmauer entlang durch den Hof Hauptstraße 26 zur Seniorendependance. Martin Zinke und er berichteten von den Renovierungsarbeiten des Obertorturmes (Fotos finden Sie auf dieser Seite) und den beiden letzten Aufführungen des Theaterstückes um Schultheiß Mörschel.

Dann ging es durch die Erbsenstraße zur Kirche. Halt machte man zwischen den drei Stolpersteingruppen, die in der Rüdigheimerstraße/Ringstraße verlegt wurden (Schneider äußerte die Hoffnung, die nächsten Steine zum 85. Gedenken im Jahr 2023 verlegen zu können).
Die nächsten Stationen waren der Standort des Kastellbades auf der Südseite der Kirche und der Kirchenraum.
Höhepunkt des Rundgangs war der Besuch einer Fachwerk-Baustelle in der Kirchstraße. Die Eigentümer berichteten von den Herausforderungen bei der denkmalgerechten Sanierung eines Hauses aus dem 18. Jahrhundert.


Am Limes im Ferienprogramm


"Bewaffnet" mit einem originalgetreuen Nachbau eines Legionärshelms und seinem Modell des Limesübergangs an der Hohen Straße war unser Vorstandsmitglied Martin Zinke mit einer Gruppe unterwegs zum Limesturm in Rommelhausen. Weitere Informationen finden Sie auf Facebook!

 


Hanauer Anzeiger vom 18.07.2022: Mit freundlicher Erlaubnis des HA
Hanauer Anzeiger vom 18.07.2022: Mit freundlicher Erlaubnis des HA

15.7.2022: Erinnerungen und Zuversicht: Talkrunde zum Auftakt

Das Foto wurde uns freundlicherweise von Ulrike Pongratz zur Verfügung gestellt; vielen Dank!
Das Foto wurde uns freundlicherweise von Ulrike Pongratz zur Verfügung gestellt; vielen Dank!

Als der Verein für Kultur und Heimatgeschichte seine Auftakt-Idee zum Besten gab, war man im Vereinsring begeistert. Es sollten Stimmen aus den Hammersbacher Ortsteilen zu Wort kommen. Und, es sollten Menschen sein, die entweder ein besonderes Amt ausgeübt haben oder in den "Gründerjahren" ein solches in ihren Familien hatten. Oder sie sollten einen Hammersbacher "Migrationshintergrund" haben. "Wir suchten bewusst Menschen, die hier lange leben, obwohl sie woanders aufgewachsen sind" sagte der Moderator der Runde, Hartmut Schneider. Für ihn ist die Rechnung aufgegangen. Mit Ingrid Scheuerle und Inge Marx waren zwei "Migrantinnen" aus Baden-Württemberg und dem nahen Ostheim mit dabei. Für Marköbel und den Verein für Kultur und Heimatgeschichte war es Edeltraud Marx, die in Marköbel geboren wurde, aber an vielen Orten lebte, bis sie vor einigen Jahren wieder in ihr Elternhaus gezogen ist. Mit Horst Bopp war der Enkel des Langen-Bergheimer Bürgermeisters Georg Bopp mit dabei. Und mit Michael Göllner, der in den USA geborene und in Eichen aufgewachsene amtierende Bürgermeister der Gemeinde. Besonders froh war man über die Zusage von Ehrenbürgermeisterin Helga Meininger, deren Vater Konrad Wahl der letzte Marköbeler und der erste Hammersbacher Bürgermeister gewesen ist. Sie erinnerten sich an Höhepunkte ihres Lebens in Hammersbach und wünschten sich gelingende Gemeinschaft für die Zukunft. Fotos und Berichte folgen.


17.7.2022: Dorffest geht mit Verlosung und Baumpflanzung zu Ende

Nach einem Festgottesdienst der Ev. Gemeinschaft und der beiden Kirchengemeinden unter dem Motto "Viele Glieder, aber ein Leib - Gemeinsam unterwegs" und der Verlosung der vom Gewerbeverein gestifteten Preise an die Online-Quiz-Teilnehmenden wurde vor dem Rathaus eine Sommerlinde gepflanzt. 
Wir sind dankbar für fröhlich feiernde Menschen und waren gerne mit dabei.
Besuchen Sie unseren virtuellen Rundgang und schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen haben oder historisches Material sichern wollen. Fotos folgen!


16.7.2022: Führung für die Gäste aus der Partnergemeinde Wechmar

Für den Vorsitzenden des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte war es eine besondere Ehre. Rund eineinhalb Stunden führte er Gäste aus der Partnergemeinde durch Marköbel. Der Bürgermeister der Gemeinde Drei Gleichen Jens Leffler und der Wechmarer Ortsbürgermeister Frank Ritter waren zusammen mit dem Thüringer Wanderfleischer-Paar Irene und Werner Kästner nach Hammersbach gekommen. Schneider wählte sichtbare Ergebnisse der Dorfentwicklung für seinen historischen Rundgang. Vom Martin-Luther-Platz, der Umnutzung des Martin-Luther-Hauses über die Seniorendependance bis hin zur sanierten Kirchhofmauer. Auf dem Weg ergab sich das eine oder andere Gespräch mit Mitbürger*innen, die in frisch renovierten Häuser leben oder gerade aktiv bei der Sanierung sind. Man war sich schnell einig, dass die Partnerschaft auch auf der Ebene der Vereine wiederbelebt werden solle und die Hammersbacher wollen sobald wie möglich einen Gegenbesuch machen. Immerhin befinden sich beide Orte an der Via Regia, die bei uns Hohe Straße genannt wird. Auf dem historischen Handelsweg war man sicher einige Tage unterwegs. Heute braucht man für die Strecke nur rund 120 Minuten.


15.-16.7.2022: Hammersbacher Online Quiz

Haben Sie noch etwas Geduld. Das Hammersbach-Quiz startet heute um 20 Uhr!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Jubiläumsdorffest 50 Jahre Hammersbach.
Festmeile: Ortsmittelpunkt zwischen Rathaus und Kinderburg.
Herzlich willkommen!


24.6.: Sonnwendfeier im Abendregen

Fotos vom Sonnwendfeuer finden Sie nach dem Beitrag

Nach zweijähriger Pause hat die Sonnenwendfeier wieder auf dem Weinberg stattgefunden.

Die zwölfte Kooperation der Feuerwehrvereine Langen-Bergheim und Marköbel und dem Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach verlief anders als alle vorherigen Feiern. Bei sommerlichen Temperaturen wurde am Nachmittag noch Holz aufgeschichtet, wurden Tische und Bänke im Halbrund gestellt, Essen zubereitet und Getränke bereit gehalten. 

Das Wetter trübte die Stimmung zusehends. Waren die angekündigten schweren Gewitter noch am Weinberg vorbeigezogen, begrenzte ein gegen 19.45 einsetzender beständiger leichter Regen Besucherzahl und Dauer der Feier. Die Verantwortlichen entschieden sich dennoch zum Anzünden des Holzes. Die Feuerwehr sorgte derweil für Schirme und Pavillons. So konnten die rund 50 Besucher*innen den Zauber des Feuers und das Flammenspiel trocken genießen. Mit dem Ende des Regens gegen 22 Uhr fand dann auch die Feier ihren Abschluss.

So wurde - zum ersten Mal in zwölf Jahren - die Feier des Elementes Feuer von der Wirkung des Elementes Wasser begrenzt. Eine Naturerfahrung die immer wieder demütig werden lässt vor allem was wir nicht beeinflussen können. So haben es unsere Vorfahren erlebt und es nimmt nicht Wunder, dass die Bestimmung der Sonnenwenden für die ersten Agrarkulturen von großer Bedeutung gewesen ist. Besonders der Termin der Frühjahrssonnenwende war für eine verlässliche Aussaat in Mitteleuropa überlebenswichtig.

Die Sommersonnenwende am 21. Juni ist so in allen Kulturen der Welt ein Grund zum Feiern und wurde von der UN zum völkerverbindenden "Internationalen Tag der Sonnenwende" erklärt.

Die beteiligten Feuerwehrvereine und der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach danken allen Helfer*innen aus den Reihen der drei Vereine, vor allem der Feuerwehren, den Bauhofmitarbeitern und der Gemeinde Hammersbach für alle Unterstützung.


23. Mai: "Gählea'rojwea-Geamojs unn Soajfojs"

Lautschrift-Training mit Jürgen Piwowar

An einem Sonntag im März klingelt bei Hartmut Schneider das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist Jürgen Piwowar. Der aus Münster bei Laubach stammende Mundartexperte ist über die zweisprachige Veröffentlichung des Theaterstückes "Schultheiß Mörschel" auf uns aufmerksam geworden. Im Gespräch wechseln die beiden schnell vom Hochdeutschen in ihre althessische Mundart in der Mihsdearear (Münsterer) und der "Magg'kehwealear" (Marköbeler) Variante und vom förmlichen Sie zum dörflichen Du. Piwowar erzählt von seinem Bemühen um die alten Sprachen und von dem Lautschriftsystem, das er entwickelt hat. Einer Lautschrift, die ohne phonetische Sonderzeichen auskommt und jedem Interessierten das Lesen und vor allem das Sprechen der Sprache seiner regionalen Mundart ermöglicht. 2014 hatten Schneider und Wilhelm Dietzel die Geschichte um Schultheiß Mörschel mit Versatzstücken aus phonetischen Zeichensätzen in die heimische Mundart übersetzt. Zufrieden waren sie damit nicht, brauchte es doch zur Umsetzung immer noch Menschen, die mit der heimischen Sprache aufgewachsen waren und die Texte vorlesen konnten. "Der Vorteil meiner Lautschrift liegt darin, dass ich als Münsterer eine beliebige mittelhessisches Mundart exakt schreiben und hinterher auch lesen kann" erzählt Piwowar.  Die beiden verabreden einen Besuchstermin um die Methode zu erproben. Am Montag, dem 23. Mai war es dann soweit. Jürgen Piwowar, Edeltraud Marx und Hartmut Schneider übertragen im Historischen Rathaus von Marköbel das erste Fünftel des Theaterstücks in Piwowars Lautschrift. Begeistert von der Möglichkeit die althessischen Sprachen von Bäergeam unn Magg'kehweal auch in der Zukunft lesbar und hörbar zu erhalten, wollen sie den Rest in den nächsten Wochen überarbeiten und sobald wie möglich hier veröffentlichen. Der Titel dieses Beitrags beschreibt übrigens ein Gericht, das im Theaterstück vorkommt.


11. Mai: "Spannend Stöffche"

Lesung mit Tanja Bruske und Gerd Fischer

Gerd Fischer und Tanja Bruske umrahmt von den Vertretern der Veranstalter Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider
Gerd Fischer und Tanja Bruske umrahmt von den Vertretern der Veranstalter Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider

Beinahe war es wie vor der Pandemie. Die Gemeinde Hammersbach und der Verein für Kultur und Heimatgeschichte hatten für Mittwoch den 11. Mai um 19 Uhr zu einer Lesung ins Historische Rathaus nach Marköbel eingeladen. Unter dem Titel „Spannend Stöffche“ lasen die beiden Autoren Tanja Bruske und Gerd Fischer aus ihren aktuellen Büchern.

Gerd Fischer fragt im „Apfelwein-Botschafter“ etwa, ob sich die Kellnerin in der Sachsenhäuser Apfelweinwirtschaft „Zum gemalten Haus“ jemals vom Schock der Bestellung eines „alkoholfreien Süssgespritzten  erholt? Auch die Erkenntnis, dass „Rippchen mit Kraut“ nix für Vegetarier ist, „Handkäs mit Musik“ Veganern eher schwerfällt und beiden letztlich nur „Sauerkraut und Kartoffelbrei“ bleiben, gab er zum besten. Die Auflösung finden Sie im aktuellen Rauscher Krimi.

Nach einer Pause mit Apfelweinspezialitäten von der Kelterei Stier präsentierte die Hammersbacherin Tanja Bruske ihre beiden Bücher "Schlüssel der Zeit" und "Raben-Stephan und Co.“. Keyra, die Heldin der Geschichten wird vom „Schlüssel der Zeit“ in die Vergangenheit geschickt. Sie ordnet Dinge bei den Spessart-Räubern, hilft bei der Behandlung gegen die mittelalterliche Seuche des „Antoniusfeuers“ in Roßdorf, verhindert ein geplantes Attentat auf den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy auf dem Fliegerhorst in Langendiebach. Und, ganz nebenbei werden verblüffende Übereinstimmungen zwischen JFK und Abraham Lincoln zur formvollendeten Verschwörungstheorie verdichtet: Eine Wahnsinnsidee. Der Rabenstephan ist übrigens auf dem Hirzbacher Markt und in der ehemaligen Antoniter-Kapelle unterwegs. Gekonnt verbindet Bruske einmal mehr Fantasyelemente mit einer historisch genauen Recherche.

Als Referentengeschenke gab es je ein Hessisches "Survival-Pack" mit einem „Geribbte“, einer Flasche "Staanemer Gold" und Apfelwein-Cracker und die Hoffnung der Veranstalter auf eine Wiederholung.


Eine schöne Osterzeit - Gesundheit und Frieden

Traditionell gefärbte Ostereier, gelegt von Hammersbacher Hühnern
Traditionell gefärbte Ostereier, gelegt von Hammersbacher Hühnern

Für den Frieden

Nach dem Fall der Mauer habe ich mich der Illusion hingegeben, dass damit der Frieden in Europa und der Welt gesichert sei. Schon in den Bürgerkriegen in Jugoslawien und dem Völkermord in Burundi und Ruanda, von allen weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt abgesehen, wurde ich eines Besseren belehrt.

Ein Satz von Vaclav Havel wird mir in diesen Tagen immer wichtiger: “Hoffnung ist eben nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.” Zutiefst sinnvoll ist es für den Frieden und die Freiheit einzutreten im Kleinen wie im Großen.

Es ist wichtig die Sorgen und Ängste von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unserem Land wahrzunehmen – besonders von Menschen aus der Ukraine und Russland - und die Verbindungen von Kreis, Kommunen und Kirchengemeinden nach Russland nicht abreißen zu lassen, um beharrlich für den Frieden zu werben.

Gerne weisen wir auf die Ukraine-Hilfe des Main-Kinzig-Kreises hin:
https://www.mkk.de/aktuelles/ukrainehilfe/ukrainehilfe.html

Ihr Hartmut Schneider


18.2.2022: Ein Sportverein führt Krieg - Beeindruckender Vortrag von Malte Oberbeck

Im Jahr 1849 zogen Turner der Turngemeinde Hanau aus, um sich am Badischen Aufstand zu beteiligen und ihren Beitrag zur damaligen Revolution zu leisten.
Nationalstaat, Demokratie und Menschenrechte – sie hatten sich hohe Ziele gesteckt. 

Malte Oberbeck, der zu diesem Thema einen Beitrag beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht hat, hat uns in seinem Vortrag die damalige Zeit und das Denken der Hanauer Turner näher gebracht. Er beleuchtete die Motivation der Hanauer Truppe und rekonstruierte die damaligen, sich überschlagenden Ereignisse. Mit einer hervorragend recherchierten Präsentation gelang ihm ein faktenreicher und unterhaltsamer Blick auf die deutsche Demokratiegeschichte. Schneider dankte im Namen des Vereins für den beeindruckenden Vortrag.   


Wir danken der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Unterstützung unserer Arbeit für Kultur und Geschichte in Hammersbach


26.2.2022: Neues vom Obertor


Das regionale Unternehmen Yplay mit Sitz in Altenstadt-Lindheim plant nach dem Baubeginn in den umliegenden Gemeinden Ronneburg und Limeshain, nun auch die Vorvermarktung für den Ausbau von Glasfaseranschlüssen in Hammersbach und hat dabei die lokalen Vereine angesprochen und um Bekanntmachung gebeten.

Bis zum 31. März haben alle Hammersbacher die Chance sich ohne Ausbaukosten an das Glasfasernetz anschließen zu lassen. Während die in Hammersbach bestehenden Leitungen über Kupfer oder TV-Kabel schon jetzt an ihre Grenzen kommen, ist die Glasfaser bis ins Haus den steigenden Anforderungen der Zukunft gewachsen und bietet uns mithilfe optischer Lichtsignale schon jetzt bis zu 1000 Mbit/s.

Für unseren Verein bedeutet das, dass wir für jede abgeschlossenen Bestellung, auf der unser Vereinsname vermerkt ist, von Yplay eine Spende in Höhe von 10 Euro bekommen. Bei Interesse also bitte daran denken den Vereinsnamen „Verein für Kultur und Heimatgeschichte“ zu vermerken.

Übrigens: Wer bis zum 28.02.2022 bestellt, profitiert außerdem von den Frühbucherkonditionen und erhält auf den ersten Monat der Yplay-Grundgebühr 100% Rabatt.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Yplay Aktion Hammersbach (yplay.de) oder in einem persönlichen Beratungsgespräch, das auf der Website von YPlaY | Internet mit Lichtgeschwindigkeit gebucht werden kann.


27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - Internationaler Holocaust-Gedenktag - Tag der Befreiung des KZ Auschwitz

Bisher 35 Stolpersteine und eine Tafel zur Erinnerung; Die Fotos stammen von den Reinigungs-Teams. Wir sagen Dankeschön!
Bisher 35 Stolpersteine und eine Tafel zur Erinnerung; Die Fotos stammen von den Reinigungs-Teams. Wir sagen Dankeschön!

27.1.2022, 10 Uhr: Gedenkstunde im Deutschen Bundestag

Die Gedenkstunde wurde live im Parlamentsfernsehen und im Internet übertragen. Sie finden Sie hier: www.bundestag.de.

 

"Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen."

Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996 den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

 

Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein äußeres Zeichen zur Erinnerung an Menschen, die in unserer Nachbarschaft lebten.

 

Vor jeder Verlegung haben wir ihr Schicksal in den Archiven recherchiert und den Kontakt zu den heutigen Bewohner*innen ihrer ehemaligen Wohnhäuser gesucht.


Wir wollen uns alle für die Geschichten, Entscheidungen und Handlungen unserer Vorfahren sensibilisieren.

 

Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Verantwortung dafür tragen,
dass sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei uns niemals wiederholen.


Wir tun das für die Ermordeten und Verfolgten,
für die Überlebenden und ihre Nachfahren,
für uns und für unser aller Kinder und Kindeskinder.

 

Wir sind dankbar, dass auch in diesem Jahr so viele unserem Aufruf gefolgt sind
um die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten des Nationalsozialismus zu würdigen und ihr Andenken zu ehren.


Auf den Spuren der Römer

Über dem Römerbad auf dem Kirchhof: Unser Vorstandsmitglied Martin Zinke und Martin Gössl, Vorsitzender Geschichts- und Heimatverein Goldbach
Über dem Römerbad auf dem Kirchhof: Unser Vorstandsmitglied Martin Zinke und Martin Gössl, Vorsitzender Geschichts- und Heimatverein Goldbach

23.1.2022: Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Geschichts- und Heimatverein Goldbach e.V. Martin Gössl unternahm unser Vorstandsmitglied Martin Zinke einen GeoCaching-Spaziergang auf den Spuren der Römer in Marköbel. Hierbei mussten diverse Stationen wie zum Beispiel „Palisaden“ oder „Römisches Bad“ erlaufen und Fragen zur römischen Geschichte Marköbels beantwortet werden. https://adventurelab.page.link/Y9Am

Bei dieser Gelegenheit konnten die beiden Hobbyhistoriker viele Geschichten zu ihren jeweiligen Heimatorten austauschen. Als nächstes steht die Tour „Historisches Langen-Bergheim“ auf dem Programm, sowie ein Besuch in Goldbach um die dortige Geschichte näher kennenzulernen. 

Rundgang durch Hammersbach
Kastellbad Marköbel


Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Kultur & Geschichte in Hammersbach!

Zum Jahreswechsel wage ich einen Blick auf Vergangenes und Kommendes.

Mit allen seinen Herausforderungen: beruflich wie privat.

Ich nehme die Anteile in mir wahr, die wir wohl alle in uns tragen:

Schweres und Leichtes. Sorgen und Hoffnung.
Das wahrzunehmen und achtungsvoll zu würdigen

ist mir in den zurückliegenden beiden Jahren ganz besonders wichtig geworden.

Gerade in solchen Zeiten, wenn es schwerfällt den richtigen Umgang zu finden:

unterschiedliche Meinungen auszuhalten und dabei mein jeweiliges Gegenüber

als Person unbedingt zu achten und wertzuschätzen.

Gelingt es uns daran zu erinnern,
dass wir alle Verantwortung tragen für das Gemeinwohl und unsere Umwelt,

im Beruf, im Ehrenamt, als Mitbürger*innen und in der Familie?

Wir sind miteinander verbunden und aufeinander angewiesen,

gerade in schwierigen Zeiten.

Bei allem, was vor uns liegt, bleibe ich optimistisch.

Der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel hat es einmal so ausgedrückt:
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Gutes und Gesundheit

Ihr und Euer

Hartmut Schneider