19. Mai, 17 Uhr: Vierte Stolpersteinverlegung

Auf Initiative des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte findet zum vierten Mal die Verlegung von Stolpersteinen in Hammersbach statt. Diesmal werden sechs Stolpersteine für zwei ehemalige jüdische Familien in Marköbel in das Straßenpflaster vor den Häusern gelegt, wo diese Familien bis zu ihrer Vertreibung und Ermordung in den 1930er Jahren gelebt haben.
Die Verlegung wird unter den Bedingungen der Pandemie durchgeführt und Sie können am am 19. Mai ab 16.45 Uhr über Zoom teilnehmen. Hier finden Sie Zugangs-Link und Kenncode!

 

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19. Mai um 17 Uhr: Vierte Stolpersteinverlegung in Hammersbach - Teilnahme über Zoom möglich
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Verputzt und gestrichen: Wappenstein an seinem Platz


Eine schöne Osterzeit und Gesundheit

Traditionell gefärbte Ostereier; gerne denken wir an das Ostereierfärben für Kinder in vergangenen Jahren; Foto: VfKuHH
Traditionell gefärbte Ostereier; gerne denken wir an das Ostereierfärben für Kinder in vergangenen Jahren; Foto: VfKuHH

24. März 2021: Zeitstrahl komplett!

Vier aufwändig gestaltete Texttafeln komplettieren den Zeitstrahl auf dem Martin-Luther-Platz. Gestaltet wurden die Tafeln von der Grafikdesignerin Vanessa Zinke-Hanke. Die Textzusammenstellung stammt von Ursula Dietzel, die Redaktion hatten Michael Göllner, Christoph Neizert und Hartmut Schneider. Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Göllner und Hartmut Schneider sollte der Platz schon am 3. Oktober eingeweiht werden.  Wappenstein und Zeitstrahl waren ja längst fertiggestellt.  Aufgrund der Verzögerungen bei den Bauarbeiten und steigenden Corona-Zahlen musste der Termin immer wieder verschoben werden.

Auch ein Termin im Januar hätte – passend zum 50 jährigen Bestehen der Gemeinde Hammersbach - historisch sehr gut gepasst. Bis dahin: Besuchen Sie den Martin-Luther-Platz und überzeugen Sie sich vom Ergebnis!

Der Zeitstrahl ist komplett; Foto: VfKuHH
Der Zeitstrahl ist komplett; Foto: VfKuHH

Wir danken der EAM-Stiftung für die großzügige Unterstützung!


Perspektivwechsel: Wenn die Dinge auf dem Kopf stehen!

In der Festschrift zur 1150-Jahrfeier im Jahr 1989 sind Beiträge und Fotos zu den Festvorbereitungen zu finden. Der Festzug wird vorgestellt. Das Theaterstück rund um Schultheiß Mörschel ist zu lesen.  Neben den Schauergeschichten um die "Leuchte" und den "Lärr:n Henn:rich" und das Nachtwächterlied, finden sich im Dorfbummel von Heinz-Dieter Becker zwei Fotos von Wappen. Die Rekonstruktion eines Wappens weist auf den Gerichtsort Marköbel. Die drei Hanauer Sparren sind umgeben von einer Schwurhand, dem Gerichtsschwert und der Jahreszahl 1706 (Original im Sockel des Hauses Langen-Bergheimer-Straße 2). Das Wappen der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde beim Drucksatz auf den Kopf gestellt. Drei Jahrzehnte nach dem Fest wurde der Fehler von einem Marköbeler Kunsthandwerker entdeckt. Mit der Fotovorlage konnte das Wappen schließlich rekonstruiert werden und ziert seit dem 5. März wieder den Sockel des Historischen Rathauses.


Rathaussockel wieder komplett:

Am 5. März wurde der Wappenstein eingesetzt!


Der Zeitstrahl ist montiert!

Nach vier Monaten des Edelrostens war es am 25. Februar soweit. Schlossermeister Michael Schmidt und seine Mitarbeiter haben die Cortenstahlplatten des Zeitstrahls an der Südseite des Martin-Luther-Platzes montiert. In Kürze folgen vier Texttafeln mit Erläuterungen zu den Jahreszahlen und der Einbau des Wappensteins im Sockel des historischen Rathauses. Der Termin für die Einweihung des Platzes steht noch aus.


Wir danken der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Unterstützung unserer Arbeit für Kultur und Geschichte in Hammersbach


27. Januar - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialsmus

27. Januar: Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus/Holocaust-Gedenktag

 "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996 den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

 

NDR 180 Grad - Geschichten gegen den Hass

"In Deutschland brennen Flüchtlingsheime, manchmal auch Autos von AfD-Politikern. In Chemnitz marschieren Neonazis, in Hamburg randalieren Linksautonome. Die Rechten schreien „Volksverräter“ und die Linken „Pack“. Die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich, der Hass wächst und immer öfter schlägt er um in Gewalt, vor allem von rechts. Auch in den USA, Frankreich, Großbritannien und anderswo scheint es die Gesellschaften zu zerreißen und überall schauen wir Menschen zu: unsicher, verängstigt und vor allem ratlos. Können wir gar nichts tun? Doch, können wir."


Sa 23.1.2021: Bürgerinnen und Bürger reinigen die Hammersbacher Stolpersteine zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Wir freuen uns sehr, dass so viele unserem Aufruf gefolgt sind um die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten des Nationalsozialismus zu würdigen und zu ehren.

Aufgrund der Corona-Pandemie übernehmen Personen aus dem gleichen Haushalt die Reinigung der sechs Stolpersteingruppen.

Wir danken ihnen und allen Unterstützerinnen und Unterstützern und für die vielen freundlichen Anrufe und Mails.

Die nächsten Stolpersteine werden am Mittwoch, dem 19. Mai 2021 um 12 Uhr für Familie Stern in der Hauptstraße verlegt.


Ein Gruß aus der Vergangenheit

Gruß aus Marköbel im Jahr 1900
Gruß aus Marköbel im Jahr 1900

Gute Wege und Erfahrungen im neuen Jahr

Der Martin-Luther-Platz zwischen dem Historischen Rathaus und dem Martin-Luther-Haus; Foto: VfKuHH
Der Martin-Luther-Platz zwischen dem Historischen Rathaus und dem Martin-Luther-Haus; Foto: VfKuHH

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Kultur & Geschichte in Hammersbach!

Die Zeit „Zwischen den Jahren“ eröffnet für mich einen besonderen Raum
und ich gebe diesen Tagen seit jeher eine Bedeutung.

Für mich ist es eine Zeit des Innehaltens und der Rückschau.

In meinem beruflichen wie ehrenamtlichen Tun.

In meiner Familie, dem Gemeinwesen und unserem Verein.

Achtungsvoll und würdigend:

Auf manches Abgeschlossene und vieles Unfertige,

auf Fröhliches und Trauriges,

Gelungenes und Misslungenes,

auf Vermeidbares und auf Unbeeinflussbares,

auf Zeiten der Zuversicht und der Sorge.

Vor wenigen Tagen hat mich ein Weihnachtsgruß

an das Glück erinnert, in einem freiheitlich demokratischen

Rechtsstaat leben zu dürfen.
Mit einem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitssystem
das—bei aller Reformbedürfigkeit—seinesgleichen in Europa und auf der Welt sucht.

Neugierig sein auf die Vielfalt

und die Buntheit der Welt und ihrer Menschen.

Vielfalt wollen - Angst und Sorge überwinden.

Mich FÜR etwas engagieren, für meine Freiheit,

für die Freiheit meiner Familie

und die Freiheit der Menschen auf dieser Erde.

Aller Unsicherheit und Ungewissheit zum Trotz.

Ich wünsche Ihnen und Euch

gute Wege und Erfahrungen im neuen Jahr

Gutes und Gesundheit

Ihr

Hartmut Schneider 



Auf Seite 24 der Festschrift zur 1150-Jahrfeier im Jahr 1989 sind zwei Fotos von Wappensteinen zu sehen. 

Links unten die Rekonstruktion eines Wappens, das auf den Gerichtsort Marköbel verweist. Links von den drei Hanauer Sparren die Schwurhand und rechts davon das Gerichtsschwert. Darunter die Jahreszahl 1706. Das Original ist im Sockel des Hauses Langen-Bergheimer-Straße 2 zu finden.