Wappenstein wartet auf Einbau

Das Wappen der Grafschaft Hanau-Münzenberg - gehauen von Steinmetzmeister Ralf Erben, Steinmetzschule Aschaffenburg
Das Wappen der Grafschaft Hanau-Münzenberg - gehauen von Steinmetzmeister Ralf Erben, Steinmetzschule Aschaffenburg

Die Lücke im Sockel des Historischen Rathauses wird bald geschlossen. Der Wappenstein wurde von Ralf Erben, Lehrer an der Steinmetzschule Aschaffenburg gehauen. Wir hoffen, bald einen Termin für das Einsetzen des Steines mitteilen zu können.


Eine Ode an die Freude

Ostergruß unserer Hammersbacher Feuerwehr

Mit dem Link zu einem ganz besonderen Gruß der Hammersbacher Feuerwehr wünschen wir Ihnen frohe Ostern.

Hier die beeindruckende "Ode an die Freude" über den Dächern von Langen-Bergheim und Marköbel.

https://www.facebook.com/FwHammersbach/videos/2523893551043805/

„'Alle Menschen werden Brüder' heißt es im Lied, das können wir in diesen Tagen alle brauchen“, sagte Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor der Stadt Bonn und des Beethoven Orchesters Bonn, im WDR-Fernsehen."
Die Europa-Hymne als Zeichen der Solidarität - Dafür danken wir der Feuerwehr Hammersbach!


Corona-Virus: Informationen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und den Entscheidungen der hessischen Landesregierung,
sagen wir alle geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres ab.
Mitgliederversammlung und Vorträge werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und empfehlen Ihnen die folgenden hilfreichen Seiten zu Ihrer Information:

MKK-Bürgerinformation zum Corona-Virus

Hessisches Sozialministerium

Herzliche Grüße

Hartmut Schneider
für den Vorstand


Neues über Marköbeler Philosophen

Johann Wilhelm Siegmund(t) in Windecken geboren

Erinnern Sie sich? Anfang 2017 hat unser Mitglied Wilhelm Dietzel den Hinweis auf einen Marköbeler Philosophen aus dem 18. Jahrhundert entdeckt: Johann Wilhelm Siegmund. Der Eintrag im Totenbuch war zu finden, allerdings kein Eintrag im Marköbeler Taufregister.

Es war also anzunehmen, dass Johann  Sigmund nicht ursprünglich aus Marköbel stammte, zumindest nicht dort getauft wurde. Der 1782 in deutscher Übersetzung veröffentlichte Reisebericht des schwedischen Bibliothekars, (...), ließ ja vermuten, dass Marköbel die Heimatgemeinde von Johann Wilhelm Sigmund war.

Nach weiteren Nachforschungen wurde deutlich, dass beides nicht falsch ist. Im Taufregister des Kirchenbuchs von Windecken fand Wilhelm Dietzel einen Eintrag über die Taufe Wilhelm Sigmunds am 15. Juni 1703. Er war das Kind von "Johann Hermann Siegmundt und seiner ehelichen Hausfrau". Dieser Johann Hermann Siegmundt erwarb 1704 ein Gut in Hirzbach und war von 1709 bis 1719 herrschaftlicher Schultheiß zu Marköbel. 

Mit anderen Worten, Johann Wilhelm Sigmund wurde zwar in Windecken getauft, kam aber schon in sehr jungen Jahren nach Hirzbach und Marköbel. Hier verbrachte er seine Kindheit und Jugend, ehe es ihn zum Studium aus den Mauern des Dorfes trieb. Als angesehener Gelehrter kehrte er im Alter zurück.


Historisches Rathaus wiedereröffnet

HA vom 28.1.2020; Mit freundlicher Erlaubnis des Hanauer Anzeiger; vielen Dank!
HA vom 28.1.2020; Mit freundlicher Erlaubnis des Hanauer Anzeiger; vielen Dank!
Ausstellungsraum nach Renovierung
Ausstellungsraum nach Renovierung
Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider nehmen den "Schlüssel" von Architekt Klaus Heim entgegen (von rechts)
Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider nehmen den "Schlüssel" von Architekt Klaus Heim entgegen (von rechts)

Wiedereröffnung in Bildern. Die Fotos sind von Armin Deckenbach

Diese Zeichnung wurde 1911 vom Kreisbaumeister erstellt. Sie zeigt das Rathaus Marköbel mit der Wache auf der Ostseite und dem "Spillesborn" davor. An die Wache Richtung Nordstraße schloss sich der "Spritzenraum" an, mit dem Schlauchturm zur Trocknung der Löschschläuche. Auf der Südseite (heute Durchgang zum Martin-Luther-Platz) stand ein Stall, der hell eingezeichnet ist. In der Seitenansicht ist auch die Rampe und das Tor zu sehen, die den Zugang zum Pumpenwagen öffnete.
Die Originalzeichnung befand sich im Nachlass von Wilhelm Stroh, dem letzten Bürgermeister aus der Familie Stroh. Sie wurde von dessen Nachfahren Ursula und Wilhelm Dietzel aufbewahrt. Die Wiedereröffnung war den beiden Anlass und Rahmen für die Übergabe der historischen Zeichnung an Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider vom Verein für Kultur und Heimatgeschichte.

26. Januar 2020: Wiedereröffnung mit musikalischen Highlights

Nach etwa zwei Jahren Bauzeit ist es am Sonntag, den 26. Januar endlich soweit. Bürgermeister Michael Göllner und der Vorsitzende des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hartmut Schneider laden zur feierlichen Wiedereröffnung des renovierten Historischen Rathauses ein.

Länger als geplant dauerte die Sanierung des Marköbeler Wahrzeichens, denn umfangreicher als gedacht fielen die nötigen Arbeiten aus. Die Renovierung des 1687 erbauten Hauses ist Teil eines der zentralen Dorferneuerungsprojekte, der Gestaltung eines Ensembles zusammen mit Martin-Luther-Haus und Martin-Luther Platz. Mit der Sanierung des Platzes wird das Projekt im kommenden Jahr seinen endgültigen Abschluss finden.

Nun kann das Rathaus wieder als „gute Stube“ der Gemeinde genutzt werden. Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte hat hier ebenso sein Domizil wie die Malgruppe Guckloch. Da das Historische Rathaus vor allem eines der kulturellen Zentren der Gemeinde Hammersbach ist, soll die Musik im Mittelpunkt des Eröffnungstages stehen. Was lag näher, als dazu Musiker aus Hammersbach oder mit Hammersbacher Wurzeln um ihren Beitrag zu bitten?

Nach dem akademischen Teil, der voraussichtlich von der Gruppe Quattrio musikalisch begleitet wird, und der offiziellen Schlüsselübergabe an Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider wird Matthias Baselmann den ersten Auftritt absolvieren. Ab 12.30 Uhr wird der bekannte Musiker ein einstündiges Soloprogramm spielen. Um 14.00 Uhr folgt dann das „Trio Dolce“: Monika Marner (Saxophon, Klarinette & Gesang), Burkhard Rieger (Klavier und Akkordeon), Klaus Dengler (Bass). Gegen 15.00 Uhr wird Hartmut Schneider seinen Blick auf die Geschichte des Hauses richten. Ab 15.30 Uhr werden schließlich die „Fingerprints“ aufspielen: Karin Kraft (Gesang, akustische Gitarre, Percussion), Hans Matter (akustische und elektrische Gitarre, Gesang) und Martin Kurz (akustische und elektrische Gitarren, Dobro, Gesang).

Umrahmt wird der musikalische Tag der offenen Tür von einer Ausstellung mit Fotos von Horst Stenner. Die Fotos zeigen eine Auswahl von Werken aus über 20 Jahren „Kunst im Historischen Rathaus“.

Während des ganzen Tages kann das Historische Rathaus besichtigt werden. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.