11. Mai: "Spannend Stöffche"

Lesung mit Tanja Bruske und Gerd Fischer

Gerd Fischer und Tanja Bruske umrahmt von den Vertretern der Veranstalter Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider
Gerd Fischer und Tanja Bruske umrahmt von den Vertretern der Veranstalter Bürgermeister Michael Göllner und Hartmut Schneider

Beinahe war es wie vor der Pandemie. Die Gemeinde Hammersbach und der Verein für Kultur und Heimatgeschichte hatten für Mittwoch den 11. Mai um 19 Uhr zu einer Lesung ins Historische Rathaus nach Marköbel eingeladen. Unter dem Titel „Spannend Stöffche“ lasen die beiden Autoren Tanja Bruske und Gerd Fischer aus ihren aktuellen Büchern.

Gerd Fischer las aus dem „Apfelwein-Botschafter“. Ob sich die Kellnerin in der Sachsenhäuser Apfelweinwirtschaft „Zum gemalten Haus“ jemals vom Schock der Bestellung eines „alkoholfreien Süssgespritzten  erholt. Auch die Erkenntnis, dass „Rippchen mit Kraut“ nix für Vegetarier ist, „Handkäs mit Musik“ Veganern eher schwerfällt und beiden letztlich nur „Sauerkraut und Kartoffelbrei“ bleiben, gab Fischer zum besten. Die Auflösung finden Sie im aktuellen Rauscher Krimi von Gerd Fischer.

Nach einer Pause mit Apfelweinspezialitäten von der Kelterei Stier präsentierte die Hammersbacherin Tanja Bruske ihre beiden Bücher "Schlüssel der Zeit" und "Raben-Stephan und Co.“. Keyra, die Heldin der Geschichten wird vom „Schlüssel der Zeit“ in die Vergangenheit geschickt. Sie ordnet Dinge bei den Spessart-Räubern, hilft bei der Behandlung gegen die mittelalterliche Seuche des „Antoniusfeuers“ in Roßdorf, verhindert ein geplantes Attentat auf den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy auf dem Fliegerhorst in Langendiebach. Und, ganz nebenbei werden verblüffende Übereinstimmungen zwischen JFK und Abraham Lincoln zur formvollendeten Verschwörungstheorie verdichtet: Eine Wahnsinnsidee. Der Rabenstephan ist übrigens auf dem Hirzbacher Markt und in der ehemaligen Antoniter-Kapelle unterwegs. Gekonnt verbindet Bruske einmal mehr Fantasyelemente mit einer historisch genauen Recherche.

Als Referentengeschenke gab es je ein Hessisches "Survival-Pack" mit einem „Geribbte“, einer Flasche "Staanemer Gold" und Apfelwein-Cracker und die Hoffnung der Veranstalter auf eine Wiederholung.


Eine schöne Osterzeit - Gesundheit und Frieden

Traditionell gefärbte Ostereier, gelegt von Hammersbacher Hühnern
Traditionell gefärbte Ostereier, gelegt von Hammersbacher Hühnern

Für den Frieden

Nach dem Fall der Mauer habe ich mich der Illusion hingegeben, dass damit der Frieden in Europa und der Welt gesichert sei. Schon in den Bürgerkriegen in Jugoslawien und dem Völkermord in Burundi und Ruanda, von allen weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt abgesehen, wurde ich eines Besseren belehrt.

Ein Satz von Vaclav Havel wird mir in diesen Tagen immer wichtiger: “Hoffnung ist eben nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.” Zutiefst sinnvoll ist es für den Frieden und die Freiheit einzutreten im Kleinen wie im Großen.

Es ist wichtig die Sorgen und Ängste von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unserem Land wahrzunehmen – besonders von Menschen aus der Ukraine und Russland - und die Verbindungen von Kreis, Kommunen und Kirchengemeinden nach Russland nicht abreißen zu lassen, um beharrlich für den Frieden zu werben.

Gerne weisen wir auf die Ukraine-Hilfe des Main-Kinzig-Kreises hin:
https://www.mkk.de/aktuelles/ukrainehilfe/ukrainehilfe.html

Ihr Hartmut Schneider


18.2.2022: Ein Sportverein führt Krieg - Beeindruckender Vortrag von Malte Oberbeck

Im Jahr 1849 zogen Turner der Turngemeinde Hanau aus, um sich am Badischen Aufstand zu beteiligen und ihren Beitrag zur damaligen Revolution zu leisten.
Nationalstaat, Demokratie und Menschenrechte – sie hatten sich hohe Ziele gesteckt. 

Malte Oberbeck, der zu diesem Thema einen Beitrag beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht hat, hat uns in seinem Vortrag die damalige Zeit und das Denken der Hanauer Turner näher gebracht. Er beleuchtete die Motivation der Hanauer Truppe und rekonstruierte die damaligen, sich überschlagenden Ereignisse. Mit einer hervorragend recherchierten Präsentation gelang ihm ein faktenreicher und unterhaltsamer Blick auf die deutsche Demokratiegeschichte. Schneider dankte im Namen des Vereins für den beeindruckenden Vortrag.   


Wir danken der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Unterstützung unserer Arbeit für Kultur und Geschichte in Hammersbach


26.2.2022: Neues vom Obertor


Das regionale Unternehmen Yplay mit Sitz in Altenstadt-Lindheim plant nach dem Baubeginn in den umliegenden Gemeinden Ronneburg und Limeshain, nun auch die Vorvermarktung für den Ausbau von Glasfaseranschlüssen in Hammersbach und hat dabei die lokalen Vereine angesprochen und um Bekanntmachung gebeten.

Bis zum 31. März haben alle Hammersbacher die Chance sich ohne Ausbaukosten an das Glasfasernetz anschließen zu lassen. Während die in Hammersbach bestehenden Leitungen über Kupfer oder TV-Kabel schon jetzt an ihre Grenzen kommen, ist die Glasfaser bis ins Haus den steigenden Anforderungen der Zukunft gewachsen und bietet uns mithilfe optischer Lichtsignale schon jetzt bis zu 1000 Mbit/s.

Für unseren Verein bedeutet das, dass wir für jede abgeschlossenen Bestellung, auf der unser Vereinsname vermerkt ist, von Yplay eine Spende in Höhe von 10 Euro bekommen. Bei Interesse also bitte daran denken den Vereinsnamen „Verein für Kultur und Heimatgeschichte“ zu vermerken.

Übrigens: Wer bis zum 28.02.2022 bestellt, profitiert außerdem von den Frühbucherkonditionen und erhält auf den ersten Monat der Yplay-Grundgebühr 100% Rabatt.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Yplay Aktion Hammersbach (yplay.de) oder in einem persönlichen Beratungsgespräch, das auf der Website von YPlaY | Internet mit Lichtgeschwindigkeit gebucht werden kann.


27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - Internationaler Holocaust-Gedenktag - Tag der Befreiung des KZ Auschwitz

Bisher 35 Stolpersteine und eine Tafel zur Erinnerung; Die Fotos stammen von den Reinigungs-Teams. Wir sagen Dankeschön!
Bisher 35 Stolpersteine und eine Tafel zur Erinnerung; Die Fotos stammen von den Reinigungs-Teams. Wir sagen Dankeschön!

27.1.2022, 10 Uhr: Gedenkstunde im Deutschen Bundestag

Die Gedenkstunde wurde live im Parlamentsfernsehen und im Internet übertragen. Sie finden Sie hier: www.bundestag.de.

 

"Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen."

Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996 den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu machen.

 

Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein äußeres Zeichen zur Erinnerung an Menschen, die in unserer Nachbarschaft lebten.

 

Vor jeder Verlegung haben wir ihr Schicksal in den Archiven recherchiert und den Kontakt zu den heutigen Bewohner*innen ihrer ehemaligen Wohnhäuser gesucht.


Wir wollen uns alle für die Geschichten, Entscheidungen und Handlungen unserer Vorfahren sensibilisieren.

 

Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Verantwortung dafür tragen,
dass sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei uns niemals wiederholen.


Wir tun das für die Ermordeten und Verfolgten,
für die Überlebenden und ihre Nachfahren,
für uns und für unser aller Kinder und Kindeskinder.

 

Wir sind dankbar, dass auch in diesem Jahr so viele unserem Aufruf gefolgt sind
um die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten des Nationalsozialismus zu würdigen und ihr Andenken zu ehren.


Auf den Spuren der Römer

Über dem Römerbad auf dem Kirchhof: Unser Vorstandsmitglied Martin Zinke und Martin Gössl, Vorsitzender Geschichts- und Heimatverein Goldbach
Über dem Römerbad auf dem Kirchhof: Unser Vorstandsmitglied Martin Zinke und Martin Gössl, Vorsitzender Geschichts- und Heimatverein Goldbach

23.1.2022: Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Geschichts- und Heimatverein Goldbach e.V. Martin Gössl unternahm unser Vorstandsmitglied Martin Zinke einen GeoCaching-Spaziergang auf den Spuren der Römer in Marköbel. Hierbei mussten diverse Stationen wie zum Beispiel „Palisaden“ oder „Römisches Bad“ erlaufen und Fragen zur römischen Geschichte Marköbels beantwortet werden. https://adventurelab.page.link/Y9Am

Bei dieser Gelegenheit konnten die beiden Hobbyhistoriker viele Geschichten zu ihren jeweiligen Heimatorten austauschen. Als nächstes steht die Tour „Historisches Langen-Bergheim“ auf dem Programm, sowie ein Besuch in Goldbach um die dortige Geschichte näher kennenzulernen. 

Rundgang durch Hammersbach
Kastellbad Marköbel


Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Kultur & Geschichte in Hammersbach!

Zum Jahreswechsel wage ich einen Blick auf Vergangenes und Kommendes.

Mit allen seinen Herausforderungen: beruflich wie privat.

Ich nehme die Anteile in mir wahr, die wir wohl alle in uns tragen:

Schweres und Leichtes. Sorgen und Hoffnung.
Das wahrzunehmen und achtungsvoll zu würdigen

ist mir in den zurückliegenden beiden Jahren ganz besonders wichtig geworden.

Gerade in solchen Zeiten, wenn es schwerfällt den richtigen Umgang zu finden:

unterschiedliche Meinungen auszuhalten und dabei mein jeweiliges Gegenüber

als Person unbedingt zu achten und wertzuschätzen.

Gelingt es uns daran zu erinnern,
dass wir alle Verantwortung tragen für das Gemeinwohl und unsere Umwelt,

im Beruf, im Ehrenamt, als Mitbürger*innen und in der Familie?

Wir sind miteinander verbunden und aufeinander angewiesen,

gerade in schwierigen Zeiten.

Bei allem, was vor uns liegt, bleibe ich optimistisch.

Der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel hat es einmal so ausgedrückt:
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Gutes und Gesundheit

Ihr und Euer

Hartmut Schneider